Mit der Ausstellung Mannheim – Solothurn hinterfragt der vom Kunstverein Solothurn eingeladene Gastkurator Heinrich Gartentor Themen wie Grenze und Ausgrenzung, sowohl geographisch wie auch in Bezug auf die eingeladenen künstlerischen Positionen: Was ist lokal, was international, oder ist eine solche geographische Begrenzung in Bezug auf die Kunst obsolet? Wer hatte noch keine grosse Ausstellung oder schon lange keine mehr – und wieso? Wem ist der grosse Erfolg (noch) vergönnt? Gibt es Unbekannte, Vergessene, Verkannte? Auf Einladung des Kunstvereins Solothurn begab sich Heinrich Gartentor im Kanton Solothurn auf die Suche nach Antworten, entdeckte Unerwartetes und holt nun Elisabeth Strässle (*1942), Pavel Schmidt (*1956), Fraenzi Neuhaus (*1957), Onur Dinc (*1978) und Sam Graf (*1984) ins Kunstmuseum Solothurn. In Mannheim sind es die Kunstschaffenden Barbara Hindahl (*1960), Gretta Louw (*1981) Myriam Holme (*1971) und Philipp Morlock (*1974), die für die Ausstellung eingeladen wurden. Heinrich Gartentor führt die Positionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zu einem Ganzen zusammen. Als Erweiterung im Aussenraum steht das Einraumhaus von Myriam Holme und Philipp Morlock, eine begehbare Installation und zugleich ein temporärer Ausstellungsraum für Sammlerinnen und Sammler, die in enger Verbindung mit Solothurn und Solothurner Künstlerinnen und Künstlern stehen. Die Ausstellung wird vorgängig, vom 19. April bis 9. Juni 2013, ebenfalls in der Stadtgalerie Mannheim gezeigt.
Kuratiert von Heinrich Gartentor.
kuratiert von Heinrich Gartentor